Heute, Samstag, 7. Mai 2022 um 16:30 Uhr präsentiert sich LiSL den Neumitgliedern und Interessierten im Rahmenprogramm zum Landesparteitag der FDP, Seminaris Campus Hotel, Takustr. 39, Berlin-Dahlem. Wir sind an beiden Tagen mit einem Infostand präsent. Wer Lust hat, kommt vorbei.👍 Der Parteitag berät auch unseren Antrag zur Unterstützng von Geflüchteten der Regenbogen-Community aus Staaten der Russischen Föderation. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

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FDP-Fraktion im Rathaus von Charlottenburg-Wilmersdorf kritisiert und fragt: Warum sagt die Bezirksbürgermeisterin ihre Teilnahme bei der Gedenkveranstaltung zu Ehren von Dr. Magnus Hirschfeld ab?

Wie aus dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zu erfahren war, wird die Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch (Grüne) aufgrund der vorläufigen Haushaltswirtschaft in diesem Jahr nicht am Gedenken zu Ehren des Sexualforschers Dr. Magnus Hirschfeld teilnehmen. Bisher hat das Bezirksamt die jährliche Gedenkveranstaltung zum 14. Mai, dem Geburts- und Todestag Hirschfelds an der Stele gegenüber dem Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 93, unterstützt. Dort hatte Hirschfeld bis zum Umzug in den heutigen Bezirk Mitte seine Wohnung und Arztpraxis.

Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf, Felix Recke-Friedrich, hierzu:

„Die Absage ist eine große Enttäuschung und ein fatales Signal. Erst recht 125 Jahre nach der Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Diese weltweit erste Organisation, die sich für die Gleichberechtigung Homosexueller eingesetzt hat, wurde von Dr. Hirschfeld im Jahr 1897 gegründet wurde. Der Einsatz für Vielfalt, Toleranz und Offenheit darf nicht von klammen Bezirkskassen abhängig sein. Er lohnt sich immer, notfalls auch ohne Blumengesteck. Klare Worte wären ein guter Anfang. Die grüne Bezirksbürgermeisterin hat hier als Führungskraft eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion. Sie muss sich fragen, wie der Bruch mit einer bewährten Gedenktradition der Bezirksspitze in diesen Tagen anhaltender Diskriminierung und gewaltsamer Angriffe auf die Selbstbestimmung und Menschenrechte bei Freunden und Feinden der offenen Gesellschaft wirkt. Die „Regenbogen-Community“ braucht den sichtbaren Rückhalt nicht den Rückzug der Politik.“
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