Landesverband LiSL Berlin-Brandenburg gegründet

Am 2. März 2015 haben die Mitglieder der Liberalen Schwulen und Lesben aus Berlin und Brandenburg einen gemeinsamen Landesverband gegründet. LiSL Berlin-Brandenburg ist nun in beiden Bundesländern aktiv. Im Zuge der Gründung wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Armin Grabs, der bisherige Vorsitzende von LiSL Berlin und stellvertretende Bundesvorsitzende von LiSL Deutschland e.V., wurde als Vorsitzender gewählt. Justus Leonhardt, der in den letzten Jahren den liberalen Auftritt beim CSD Berlin maßgeblich organisiert hat, und Olaf Kroschke-Paulus, der sich als gebürtiger Potsdamer und „Wochenend-Brandenburger“ besonders für die Belange in Brandenburg einsetzen wird, unterstützen den Verband als stellvertretende Vorsitzende. Als Beisitzer wurden Dr. Ulrike Lucas, Dirk Ludigs und Alexander Nitt gewählt, die alle drei auch über langjährige und vielfältige Erfahrungen im LGBT-Politik-Bereich verfügen.

LiSL Berlin zur Gegendemo des CSD Dresden und Gerede homo, bi und trans e.V.

lisl_dresdenAm 15. November 2014 hat die Gruppe der sogenannten „Besorgten Eltern“ zu einer Demonstration gegen Frühsexualisierung von Kindern an Grundschulen aufgerufen. Unter dem fadenscheinigen Vorwand des Kinderschutzes wurde hier versucht, den Gegnern einer Aufklärung an Schulen zu sexueller Vielfalt und anderen homophoben Rednern eine Plattform zu bieten. Die Dresdner Community reagierte prompt und rief zu einer friedlichen Gegendemonstration auf, die erfreulicher Weise auch deutlich mehr Teilnehmer fand als die Kundgebung der „Besorgten Eltern“. Zusammen mit der Jungliberalen Aktion (JuLiA) und der FDP Sachsen konnte LiSL Berlin hier deutlich Flagge zeigen. Unser Mitglied und Staatssekretär a.D. Jan Mücke rief in seiner Rede zu Wachsamkeit der Zivilgesellschaft auf. Toleranz und Akzeptanz sei auch in Sachsen in breiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt, für Homo- und Transphobie gibt es keinen Platz.

Jahreshauptversammlung von LiSL Berlin

Auf der Mitgliederversammlung der Liberalen Schwulen und Lesben Berlin wurde am 07. April 2014 turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Aus den Wahlen gingen Armin Grabs als Vorsitzender, Dr. Ulrike Lucas und Justus Leonhardt als stellvertretende Vorsitzende sowie Steffen Göwe als Schatzmeister hervor. Den Vorstand komplettieren die beiden Beisitzer Elisabeth Oehler und Lars Rolle.

„Dem bisherigen Vorstand und insbesondere Sebastian Ahlefeld spreche ich meinen Dank und Respekt für die geleistete Arbeit der vergangen Jahre aus.

Wir blicken nun auf einen abwechslungsreichen und herausfordernden Sommer mit Respect Gaymes, Lesbisch-Schwulem Straßenfest, CSD Berlin und Parkfest Friedrichshain. Gemeinsam werden wir uns den Herausforderungen der kommenden Monate stellen. Den Bemühungen zur Einbindung von Mitgliedern in den Flächenländern wollen wir mit einer stärkeren Zusammenarbeit mit den LiSL Mitgliedern in Brandenburg nachkommen.“

Armin Grabs
Landesvorsitzender

Landesparteitag der FDP Berlin

Beim 80. Landesparteitag der FDP- Berlin haben die Delegierten die Europaabgeordnete Alexandra Thein zur Landesvorsitzenden gewählt. Alexandra Thein hat sich in den letzten 5 Jahren stark für LGBTI- Rechte in Europa eingesetzt. Die Liberale Schwule und Lesben- Berlin gratulieren und freuen sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Berliner Landesparteitag hat den Antrag zur Ergänzung der „sexuellen Identität“ im Artikel 3 GG mit einer großen Mehrheit beschlossen. Die FDP- Berlin wird diesen Antrag zum Bundesparteitag in Dresden einbringen und alle Landesverbände dazu aufrufen, sich diesen Antrag anzuschließen.

Am Rande das Parteitag hat sich der Landesvorsitzende der Bayrischen FDP Albert Duin über die Arbeit von LiSL- Berlin informiert.

Am Rande das Parteitag hat sich der Landesvorsitzende der Bayrischen FDP Albert Duin über die Arbeit von LiSL- Berlin informiert.

 

Offener Brief: Berliner CSD e.V. lässt Community außen vor

Diskutieren. Entscheiden. Verändern.

An den Vorstand des Berliner CSD e. V.

Der Berliner „Christopher Street Day“ hat national und international eine große Bedeutung und Strahlkraft. Wir begrüßen es grundsätzlich, dass der Berliner CSD e.V. den Gedanken „Back To The Roots“ in diesem Jahr aufgreifen will, denn in 35 Jahren hat sich der CSD stetig mit der Community weiter entwickelt. Er ist zum Symbol der öffentlichen Demonstration für gleiche Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender-, trans- und intergeschlechtlichen Menschen geworden.

Als queerpolitische Vertreter_innen der demokratischen Parteien haben wir in den letzten Jahren im Rahmen des CSD und der Pride Week für die Rechte der Community mit demonstriert.

Wir sind der Meinung, dass die zukünftige Weiterentwicklung des Christopher Street Day von der gesamten Community getragen werden muss. Deshalb sind wir irritiert über den Prozess, der zum Beschluss des Berliner CSD e. V. geführt hat, den Demonstrationszug in „Stonewall Parade“ umzubenennen.

Ein bereits intern vorbereiteter Beschluss, der kurzfristig und nur formal innerhalb einer Sitzung eingebracht und abgestimmt wurde, ohne die Community und die beteiligten Vereine, Verbände und Parteien in den Entstehungsprozess einzubeziehen, ist unzureichend. Ein kleines Gremium entscheidet über die Namensänderung einer Gemeingutveranstaltung, mit der sich Hundertausende identifizieren?

Wir sagen Nein und fordern den Vorstand des Berliner CSD e. V. auf, unverzüglich eine öffentliche Diskussion einzuleiten und damit die endgültige Entscheidung über die Zukunft des CSD in einem demokratischen Prozess und unter Einbeziehung aller CSD- Vereinsmitglieder, anderer beteiligter Vereine und Organisationen sowie Parteien von der und für die gesamte(n) Queer-Community abhängig zu machen.

Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der Berliner SPD (Schwusos Berlin) Arbeitskreis Lesben und Schwule in der Union – LSU Berlin Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE. queer Berlin-Brandenburg Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün Berlin von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Liberale Schwule und Lesben (LiSL)